Glasfenster in der Dorfkirche in Hundelshausen
Werk -
Glasarbeiten Dorfkirche in Hundelshausen
Die wissenschaftliche Bearbeitung der Fenster von Christiane Wollenhaupt-Brenner besonders in den nordhessischen Dorfkirchen ist leider vollkommen ungenügend. Selbst in den spärlichen Publikationen wie in der Denkmaltopographie finden die Fenster keine Erwähnung. Glücklicherweise gibt es zwar einige Publikationen über die Kirche in Hundelshausen, die sogar die Fenster erwähnen, aber umso bedauerlicher ist es, dass der Name der Künstlerin, Christiane Wollenhaupt-Brenner in all diesen Publikationen nicht berücksichtigt wird. Diese Lücke soll nachfolgend geschlossen werden.
Auf Initiative des Pfarrers Hellmuth Eisenberg wurde das mittlere buntfarbige Fenster nach Entwürfen von Christiane Brenner vermutlich 1957 neugestaltet. Ihre in der Zeit ihrer Entstehung ungewöhnlich einfache, strenge und gleichermaßen NICHT abstrakte Gestaltungsweise ist durch die byzantinische Kunst inspiriert.
Das Fenster erzählt von unten nach oben in fünf Szenen die Geschichte Christi von der Geburt bis zur Pfingstszene mit Christus in der Mandorla.
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